Applikationskosten messen und senken

Viele IT-Verantwortliche konzentrieren sich inzwischen auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Applikationen. Das Potenzial für Verbesserungen an Effizienz und Effektivität ist groß. Selbst Unternehmen mit einer bereits optimierten IT-Infrastruktur können ihre Kosten kräftig senken.

Auch wenn häufig das Gegenteil behauptet wird: Nicht nur der Mainframe und der PC, sondern auch die Applikationslandschaft eines Unternehmens, die Wartung und Entwicklung der Anwendungen sowie der Betrieb der Applikationen können mit einem Benchmark-Vergleich überprüft werden. Eine gute Nachricht für IT-Organisationen, denn die Anwendungslandschaft eines Unternehmens bietet neben der IT-Infrastruktur das größte Potenzial zur Steigerung der Effizienz.

Im Idealfall greifen beide Bereiche ineinander: Eine optimierte Infrastruktur kann das volle Potenzial dann entfalten, wenn die Verbesserung im Gesamtkontext der geschäftskritischen IT-Anwendungen erfolgt. Mit einem Benchmark-Projekt erkennen Manager, wo Lücken und Reibungspunkte zwischen Infrastruktur und Applikationen entstanden sind. Bei einer bereits optimierten IT-Infrastruktur sind somit durchschnittliche Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich machbar.

Sparen bei der ING Direct

Durch das von Maturity verwendete Verfahren zur Gesamtkostenanalyse (TCO = Total Cost of Ownership) lässt sich zweifelsfrei nachweisen, dass effizient geführte Anwendungsumgebungen ein lohnenswertes Ziel für IT-Verantwortliche sind. Dies hat auch der niederländische Bankkonzern ING Direct erkannt, der die Applikationen seiner internationalen Tochtergesellschaften gegeneinander sowie mit dem aktuellen Marktniveau verglichen hat. „Wir haben durch den Benchmark wirkungsvolle Erkenntnisse gewonnen und auch große Überraschungen erlebt“, berichtete Kees van Rossem, Head of IT der deutschen Tochtergesellschaft ING DiBa.

IT-Organisationen haben zwei Möglichkeiten, ihre Applikationen mit einem Benchmark-Projekt zu optimieren: sowohl durch eine horizontale als auch durch eine vertikale Analyse der Umgebung.

Horizontal können Unternehmen Kosten und Performance der verschiedenen Schichten ihrer Applikationsumgebung untersuchen. Die Analyse bezieht sich beispielsweise auf den Betrieb oder den Support für alle Anwendungen. Der spezielle Nutzen bei diesem Benchmark-Ansatz liegt darin, dass etwa Bereichsleiter umfangreiche Kennzahlen zur Wirtschaftlichkeit ihres jeweiligen Aufgabengebietes erhalten.

Vertikal können Unternehmen gezielt ihre geschäftskritischen Schlüsselanwendungen analysieren. Dies betrifft beispielsweise eine SAP-Kernanwendung oder ein Abrechnungssystem. Der spezielle Nutzen bei diesem Benchmark-Ansatz liegt darin, dass sich der geschäftliche Wertbeitrag einer Applikation leicht in Relation zum Gesamtaufwand bewerten lässt.

 

Weitere Informationen zum Applikations-Benchmark:

PDF: Gesamtkosten (TCO) der Applikationen senken

PDF: Wartung und Entwicklung von Applikationen optimieren

Case Study: Das internationale Benchmark-Projekt bei der ING Direct

 

Ihr direkter Ansprechpartner

Michael Witeschnik, Maturity GmbH

Tel.: +49 (0) 89 / 44 11 98-0
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