DVZ - Trainingselement Benchmarking

Hubert Ludwig, Geschäftsführer der DVZ

Die DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH (DVZ) in Schwerin ist der IT-Dienstleister der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern. Das Leistungsportfolio der DVZ reicht von Beratung und Konzepterstellung über Systementwicklung, Beschaffung und Betrieb bis hin zur Systempflege. Neben den sogenannten „internen“ Kunden bietet die DVZ ihre Dienstleistungen auch externen Kunden im Drittmarkt an. Beide Kundengruppen erwarten hohe Qualität zu einem guten Preis. Um eine objektive Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens zu bekommen, entschied sich Hubert Ludwig, Geschäftsführer der DVZ, für ein Benchmarking. „Man muss wissen, wie wettbewerbsfähig das hauseigene Leistungsspektrum ist und vor allem, welchen Bestand dies am Markt hat“, so Ludwig.

Gegenstand des Projektes waren zwei ehemals getrennte Bereiche – Rechenzentrum und der Servicebereich – die nach einer Umorganisation des Unternehmens in einen gemeinsamen Bereich zusammengeführt worden waren. „Wir haben diesen Bereich ausgewählt, weil wir hier qualifizierte Aussagen zu notwendigen Veränderungen und möglichen Synergien haben wollten, die nicht auf einer hausinternen Einschätzung beruhen sollten“, erläutert Ludwig. Die „Peergroup“ bestand aus acht IT-Dienstleistern mit vergleichbarem Leistungsspektrum. Diese ausgewählten deutschen Unternehmen gelten als die Besten ihrer Branche. Am Ende sprach Maturity Empfehlungen für die Bereiche Serverbetrieb Mainframe und Windows/Linux sowie Support aus, konnte der DVZ insgesamt jedoch ein gutes Zeugnis ausstellen.

Wettbewerbsfähig bleiben

In Relation zur Vergleichsgruppe stellen sich die analysierten Bereiche – bis auf den Bereich Mainframe – besser als der Durchschnitt dar. In den sogenannten „NeuenTechnologien“ wie z.B. Unix, Linux und Client-Services ist die DVZ nicht nur besser als der Durchschnitt, sondern liegt im vorderen Drittel. Das ist besonders bemerkenswert, da sich die Vergleichsgruppe vollständig aus Unternehmen zusammensetzt, die ausschließlich am freien Markt agieren und im freien Wettbewerb ihre IT-Dienstleistungen anbieten. „Das ist kein Grund sich auszuruhen, die DVZ wird die Empfehlungen von Maturity weiter präzisieren und umsetzen“, äußert Ludwig. Ziel ist der Ausbau des wettbewerbsfähigen Portfolios und die Optimierung der Steuerungsprozesse. Im Vorfeld hatte es intern auch Bedenken in Bezug auf den Ausgang des Projektes gegeben, schließlichhabe man sich das erste Mal einem Benchmark-Verfahren dieses Umfangs gestellt. So sei die Frage, ob man mit den Ergebnissen zufrieden sei, nicht so einfach zu beantworten, meint Ludwig. Die Präsentation der Ergebnisse sei zum Teil ein „Ankommen in der Wirklichkeit“ gewesen. Aber man wolle die eigenen Leistungen ja schließlich weiter verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben.„Das geht nur mit marktkonformen Preisen“, erklärt Ludwig. Nun läge es am Unternehmen die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen, umsetzungsfähige Maßnahmen zu entwickel nund so rasch wie möglich in die Prozessabläufe zu überführen.

Doch damit ist es für Hubert Ludwig nicht getan, er sieht die Überprüfung der eigenen Leistung als dauerhafte Aufgabe: „Ich vergleiche das mit einem Spitzensportler, der nur mit einem für ihn maßgeschneiderten Trainingsprogramm und der strikten Umsetzung seine Leistungen auf Olympiakurs bringen und halten kann. Wo er dann steht, sagt ihm ein Wettkampf im direkten Vergleich mit seinen Konkurrenten. Ein regelmäßiges Benchmarking zur Überprüfung unserer Leistungen gehört damit zu unserem Trainingsprogramm.“

Download des Anwenderberichts IT-Benchmark bei der DVZ als PDF-Datei

Zurück